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Geschichte
 Namentlich
erwähnt wird Parga das erste Mal in Byzantinischen Quellen aus dem Jahre
1337. Allerdings zeugen archäologische Entdeckungen in der Region, von einer
fortwährenden Besiedelung des Gebietes seit der mykenischen Zeit. Es wird
angenommen, dass der vom Philosophen Plutarch erwähnte antike Hafen Lorini,
den Vorläufer der Stadt darstellt.
Mitte des 14. Jahrhunderts wird die Stadt für einige Jahre Ziel albanischer
Plünderer. In derselben Zeit schließen die Anwohner einen Bund mit
den Germanen, den damaligen Herrschern von Korfu. Mit ihrer Hilfe wird die
Festung gebaut.
Der 1401 mit Venedig beschlossene Vertrag soll Parga Schutz und Unabhängigkeit
garantieren. Dieser Vertrag wird 1447 erneuert. 1452 erobern die Türken
die Stadt. Ihre Herrschaft wird aber nicht lange dauern. 2 Jahre später
wird Parga durch die Venezianer mit Hilfe der Korfioten befreit. 1455 übergibt
Venedig die Aufsicht der Stadt dem Adel Korfus.
In den nachfolgenden Jahren versuchen die Türken immer wieder Parga zu
erobern. Ab 1537 wird sie Ziel des türkischen Seeräubers Chaireddin
Barbarossa, der Parga ausbeutet und zerstört. 1540 fällt sie wieder
an die Venezianer zurück die sie, nach einer erneuten Zerstörung
durch die Türken im Jahre 1571, wieder aufbauen und zur wichtigsten Hafenstadt
von Epirus ausbauen.
Ab Ende des 16 Jahrhunderts stabilisiert sich die Lage und ermöglicht
es Parga, sich wirtschaftlich und kulturell zu entwickeln. In den nächsten
2 Jahrhunderten gewinnt sie an Macht und Einfluss und wird zu einem wichtigen
Handelsknoten zwischen Ost und West.
1797 wird die Venezianische Herrschaft durch die Französische abgelöst.
In den nächsten 2 Jahrzehnten wechseln die „Beschützer“ der
Stadt. Über die Russisch-Türkische Flotte, den Franzosen zu den Engländern,
die wiederum Parga an den Türken Ali Pascha verkaufen. Am 15. März
beschließen die Einwohner, die Stadt zu verlassen und nach Korfu zu flüchten.
Sie verbrennen ihre Toten und nehmen die heiligen Andenken mit.
Die Entflammung des griechischen Unabhängigkeitskrieges gegen die osmanische
Herrschaft um 1821 führt zu Versuchen auch Parga zu befreien. Diese scheitern
allerdings.
Erst nach einem knappen Jahrhundert, nämlich 1913, wird Parga befreit.
In den nächsten Jahren kehren ihre Einwohner allmählich zurück
und bringen am 22 März 1930 ihre heiligen Andenken in die Stadt zurück.
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